Ehemalige Synagoge Kobersdorf
Die ehemalige Synagoge Kobersdorf ist an Veranstaltungstagen der Schloss-Spiele Kobersdorf von 18:30 bis 20:30 Uhr zur freien Besichtigung geöffnet.

Die Synagoge von Kobersdorf wurde zu Pessach (11. April) 1860 im Beisein von Vertretern der jüdischen Gemeinden des Burgenlandes feierlich eröffnet. Bis zu deren Vertreibung im Jahr 1938 diente sie den jüdischen Kobersdorfern und den dazugehörenden Gemeinden als kulturelles, gesellschaftliches und spirituelles Zentrum. Im April 2022 erfolgte nach fast dreijährigen Planungs- und Sanierungsarbeiten die Wiedereröffnung.


Die sanierte Synagoge von Kobersdorf wird seither als Kultur-, Wissenschafts- und Bildungszentrum mit einem Schwerpunkt auf jüdischer Kultur und Geschichte genutzt. Das Gebäude soll ein sichtbares Zeichen dafür sein, dass das Land Burgenland sich seiner jüdischen Wurzeln, seiner jüdischen Traditionen und seiner Verantwortung für die jüdischen Opfer aus der Zeit des NS-Terrors bewusst ist.
Ausstellung: „Manfred Bockelmann. Zeichnen gegen das Vergessen"
Seit 16 Jahren zeichnet der österreichische Maler Manfred Bockelmann großformatige schwarz-weiße Porträts von Kindern und Jugendlichen – Opfer des Nationalsozialismus. Sein Projekt „Zeichnen gegen das Vergessen“ ist eine eindringliche künstlerische Erinnerung und zählt zu den international meistbeachteten Arbeiten eines lebenden österreichischen Künstlers.
Besichtigung: Die Ausstellung kann an den Aufführungstagen der Schloss-Spiele Kobersdorf (30. Juni - 26. Juli) jeweils von 18:30 - 20:30 Uhr besichtigt werden.
Eintritt: freie Spende
Hinweis: Ausstellungseröffnung mit Buchpräsentation: "Zeichnen gegen das Vergessen" | Do, 25. Juni 2026 um 19:00 Uhr



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